Glanzwerk mit innovativer Reinigungstechnik erfolgreich im Innovationsprogramm Mikroverunreinigungen von STOWA und dem Ministerium für Infrastruktur und Wasserstraßen

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Glanzwerk mit innovativer Reinigungstechnik erfolgreich im Innovationsprogramm Mikroverunreinigungen von STOWA und dem Ministerium für Infrastruktur und Wasserstraßen

Medikamentenrückstände im Oberflächenwasser geben zunehmend Anlass zur Sorge. Die Wasserverbände tragen dazu bei, indem sie gereinigtes Abwasser einleiten. Deshalb wurde das Innovationsprogramm Mikroverunreinigungen (IPMV) ins Leben gerufen. Stowa koordiniert dieses Programm und hat das Ziel, Reinigungstechniken zu entwickeln, die Medikamentenrückstände aus dem Abwasser entfernen.

Großflächiger modularer Filteraufbau
Großflächiger modularer Filteraufbau

Brightwork war beim zweiten Aufruf dieses Programms erfolgreich. Als einer von 4 Vorschlägen aus insgesamt 28 Einreichungen neuer vielversprechender Aufreinigungstechniken wurde Brightwork für die weitere Forschung ausgewählt.

Die Lösung von Brightwork ist eine Kombination aus Adsorption und biologischer Umsetzung in einem bewährten Filterkonzept. Zu diesem Zweck wird am Ende der Nachsedimentationsphase eine kontinuierliche Filtration eingesetzt. Der Filter ist mit körniger Aktivkohle als Adsorptionsmittel gefüllt. Eine zusätzliche kontrollierte Belüftung sorgt dafür, dass Biomasse auf dem Filtermaterial wachsen kann. Das Ergebnis ist eine Verlängerung der Lebensdauer der Aktivkohle. Das bedeutet, dass die Kohle weniger häufig regeneriert werden muss. Dies erhöht die CO2 Fußabdruck.

Das Verfahren kann auch zur gleichzeitigen Entfernung von Phosphat eingesetzt werden. So entsteht eine multifunktionale Lösung für die Entfernung von Mikroverunreinigungen und Nährstoffen. Dies passt zu den Maßnahmen für die Wasserrahmenrichtlinie.

Mehrere Wasserverbände haben inzwischen ihr Interesse an der vorgeschlagenen Lösung bekundet.

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